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Zeitungsdruckpapier

ist ein stark holz- oder altpapierhaltiges, maschinenglattes oder leicht geglättetes Papier mit einem Flächengewicht von 40 bis 52 g/m2, Standardgewichte: 45 und 48,8 g/m2. Da dieses überwiegend für den (schnellen) Rotationsdruck bestimmt ist, muss es die Farbe schnell aufnehmen, also gut saugfähig sein. In der Bundesrepublik Deutschland wird Zeitungsdruckpapier durchweg auf Basis Altpapier hergestellt (De-Inking). Der rechnerische Verbrauch (= Erzeugung + Import - Export) lag im Jahr 2006 bei 2,7 Mill. Tonnen.

 

Zellstoff

Faserstoff, der aus pflanzlichen Faserrohstoffen durch chemischen Aufschluss gewonnen wird und als Hauptbestandteil Zellulose neben anderen Stoffen wie Hemizellulose, Restlignin und organische Stoffe enthält. Dabei wird das Holz (Laub- und Nadelhölzer) zunächst mechanisch in Hackschnitzel zerkleinert. Diese werden dann mit einer Kochflüssigkeit (Kochung) imprägniert und unter Druck und Temperatur über mehrere Stunden gekocht und gebleicht (Bleichen). Es gibt verschiedene Kochprozesse. Am Schluss der Verarbeitung wird der fertige Zellstoff getrocknet und zu Platten gepresst oder direkt über eine Pipeline an die Papierfabrik geliefert.

 

Zellulose

ist die häufigste, natürlich vorkommende, organische Verbindung. Die Zellwände der Pflanzen bestehen aus diesem Faserstoff. Im Holz ist die Zellulose mit Lignin und anderen Bestandteilen der Zellwand verbunden.

 

Zigarettenpapier

Glimmfähiges, sehr dünnes, geruch- und geschmackloses Papier. Die Glimmfähigkeit wird erreicht durch spezielle Imprägnierungen.

 

ZP-Papiere

sind Sulfitzellstoffpapiere, für deren Herstellung mindestens 65 Prozent Frischfaserstoff (Sulfitzellstoff und Holzschliff und höchstens 30 Prozent Altpapier eingesetzt werden.

 

Zweiseitigkeit

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