Bild eines aufgeschlagenen Buches

D

A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  X  Z

Decklage

Außenliegende Schicht eines Kartons, die auch ästhetischen Gesichtspunkten genügen muß.

 

De-Inking

Reinigungsverfahren zur Entfernung von Druckfarbe aus Altpapier zum Zwecke der Gewinnung von Sekundärfasern. Der aus bedrucktem Altpapier gewonnene Faserbrei wird dabei in einer Art Wäsche mit Seife und Natronlauge behandelt. Dabei lösen sich die Druckfarben, eingepumpte Luft treibt die Farbteilchen nach oben, wo sie als Schaum abgeschöpft werden können. Der Schaum wird eingedickt, verbrannt und die Asche deponiert. Flotations-Verfahren

 

Densitometer

Messgerät zur Bestimmung der gedruckten Qualität der Druckfarben (optische Messwerte).

 

Diagrammpapier

Hochwertiges, technisches Spezialpapier zur automatischen Aufzeichnung von Meßwerten in Registriergeräten.

 

Dickdruckpapier

Weiches, besonders stark auftragendes, elastisches, voluminöses Papier. Statt Dickdruckpapier findet man auch die Bezeichnung "Auftragende Papiere" oder "Daunendruck". Volumen von PapierWerkdruckpapier

 

Digitaler Druck

Aufarbeitung von Daten mittels Computer. Weiterleitung und Verarbeitung des digitalen Datenbestandes, ohne eine konventionelle Druckvorstufe zu verwenden.

 

Dimensionsstabilität

Wichtige Qualitätseigenschaft eines Papiers für den Mehrfarbendruck. Bei Veränderung der rel. Luftfeuchtigkeit und durch Feuchtigkeitseinwirkung beim Offsetdruck kann es zu einer mehr oder weniger starken Veränderung der Dimension des Papiers kommen. Es können Passerdifferenzen entstehen. Die Dimensionsstabilität eines Papiers wird mit einem Feuchtdehnungsmessgerät ermittelt ( nach DIN 53 130).

 

DIN-Papierformate (Endformate) - DIN 476 Teil 1 und DIN 476 Teil 2

Die erste Fassung der beiden DIN-Normen 476 Teil 1 und DIN 476 Teil 2 ist im Jahre 1922 herausgekommen. Das Ergebnis wirkt bis heute nach: die meisten Staaten der Erde haben das Formatsystem der A-Reihe in deren nationale Normen übernommen. Dies geschah oftmals parallel mit der Übernahme des metrischen Systems.

Aus dem Wirrwarr vergangener Zeiten haben sich also DIN-Formate herausgebildet. Die Endformate werden eingeteilt in:

- Vorzugsreihe der Endformate - A
   (DIN 476 Teil 1 - EN 20216 und ISO 216)

- Zusatzreihe der Endformate - B
   (DIN 476 Teil 1 - EN 20216 und ISO 216)

- Zusatzreihe der Endformate - C
  (DIN 476 Teil 2 - nicht als internationale Norm übernommen)

- Zusatzreihe der Endformate - D
  (nicht als DIN-Norm übernommen)

 

Format Klasse  Bezeichnung Vorzugsreihe A (mm) Reihe B (mm)
0 Vierfachbogen 841 x 1189 1000 x 1414
1 Doppelbogen 594 x 841 707 x 1000
2 Einfachbogen 420 x 594 500 x 707
3 Halbbogen 297 x 420 353 x 500
4 Viertelbogen 210 x 297 250 x 353
5 Blatt/Achtelbogen 148 x 210 176 x 250
6 Halbblatt 105 x 148 125 x 176
7 Viertelblatt 74 x 105 88 x 125
8 Achtelblatt 52 x 74 62 x 88
  Unbeschnittener Doppelbogen (Rohformat) 610 x 860 730 x 1030

 

 

Format Klasse  Bezeichnung Reihe C (mm) Reihe D (mm)
0 Vierfachbogen 917 x 1297 771 x 1090
1 Doppelbogen 648 x 917 545 x 771
2 Einfachbogen 458 x 648 385 x 545
3 Halbbogen 324 x 458 272 x 385
4 Viertelbogen 229 x 324 192 x 272
5 Blatt/Achtelbogen 162 x 229 136 x 192
6 Halbblatt 114 x 162 96 x 136
7 Viertelblatt 81 x 114 68 x 96
8 Achtelblatt 57 x 81 48 x 68
  Unbeschnittener Doppelbogen (Rohformat) 670 x 950 560 x 780

Für eine Reihe von Anwendungsgebieten gibt es neben den DIN-Formaten weitere besondere Formate: Diese sind z.B.

- 1/6 DIN = 20 x 21 cm
   (eigentlich 19,8 x 21cm nach DIN 198)
Dieses Format ist zwar nicht genormt (und insoweit ist die Bezeichnung nicht korrekt), es wird aber sehr gern z.B. für Fremdenverkehrsprospekte verwendet, gelegentlich auch für Kurzbriefe.

- 64 x 65 cm oder 65 x 65 cm
Diese Formatschöpfung ist für den Druck von Fremdenverkehrsprospekten wichtig. Es können Vorder- und Rückseite auf einer Druckplatte, einer Montage und einem Filmnutzen gedruckt werden. Das einseitig, zumeist 4-farbig bedruckte Format wird umstülpt und ohne weitere Änderung auch auf der Gegenseite bedruckt.

- Die deutschen Plakatformate richten sich nach der 8er-Teilung der zu plakatierenden Fläche  = 89 x 126 cm ergibt 356 x 252 cm Plakatfläche oder 9er-Teilung der zu plakatierenden Fläche = 119 x 84 cm ergibt 356 x 252 cm Plakatfläche

Die DIN EN 644 sieht eine internationale Regelung vor. Dennoch wird Schmalbahn mit 61 x 86 cm bezeichnet, Breitbahn hingegen mit 86 x 61 cm. 

Papierformate

 

Dokumentenpapier

Wertvolle Papiere, die ein echtes Wasserzeichen haben. Sie werden vorzugsweise bei Behörden verwendet und müssen spezielle Eigenschaften aufweisen.

 

Doppelsiebformer

Papiermaschinentyp, der im Gegensatz zur sogenannten Langsiebpapiermaschine über zwei zusammenlaufende Siebe verfügt, zwischen denen die Papierbahn" geformt" wird.

 

Doppelstrich

Bezeichnung für gestrichene Papiere, die neben dem eigentlichen Top-Strich zunächst einen sogenannten Vorstrich erhalten um eine noch gleichmäßigere Oberfläche zu bekommen. Gestrichene Papiere

 

Druckfarben für Non-Impact-Druckverfahren

Elektrophotographie (Laserdruck) Bei der indirekten Elektrofotografie ist die färbende Substanz nicht eine Druckfarbe, sondern ein Toner. Die Übertragung erfolgt über einen Photohalbleiter, der zunächst mittels einer Gasentladung homogen aufgeladen und dann durch Belichtung (Laserbelichtung) eine bildmäßige Entladung erfährt. Dabei entsteht ein latentes positives Ladungsbild der Vorlage, auf das der Toner aufgebracht wird. Dieser Toner wird anschließend auf die Oberfläche von Papier oder Karton übertragen und durch unterschiedlich hohe Wärmestrahlung (200- 220 °C) fixiert. Dadurch erfolgt eine feste Verbindung mit dem Papier. Bei den xerographischen Entwicklungsmethoden wird unterschieden nach: Einkomponententoner Zweikomponententoner Flüssigtoner Ink-Jet-Druck Die färbende Substanz für den Ink-Jet-Druck sind flüssige Farben (Tinten), die durch mikroskopisch feine Düsen gepresst und anschließend durch elektrostatische oder magnetische Felder auf das zu bedruckende Papier gelenkt werden. Es werden sowohl Tinten auf Wasserbasis als auch auf Basis organischer Lösemittel wie Ethanol und Methylethylketon verwendet. Sie bestehen zu 80-90% aus Lösemitteln und zu einem 3-4%igen Anteil aus Farbstoffen. Der verbleibende Rest besteht aus Hilfsstoffen.

 

Druckpapier

Sammelname und Oberbegriff für alle Papiere, die ungestrichen (Naturpapier) oder gestrichen zum Bedrucken geeignet sind und sich in den verschiedenen Druckverfahren störungsfrei verarbeiten lassen. Gestrichene Papiere

 

Druckschwierigkeiten

Für die Verarbeitung des Papiers gibt es optimale klimatische Bedingungen. Größere Unterschiede in der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit bereiten den Druckern und Verarbeitern oftmals große Schwierigkeiten. Temperaturen zwischen +18ºC und +20ºC, sowie eine relative Luftfeuchtigkeit von 55 - 65 % sind für das Papierlager und den Verarbeitungsraum richtig. Vor allen Dingen bei Mehrfarbendrucken auf gleichbleibende Temperatur und Luftfeuchtigkeit bei allen Farben achten.

 

Duoformer

Bauart eines Obersiebes für Langsiebpapiermaschinen, um eine zusätzliche Entwässerung der Papierbahn nach oben zu bewirken. s.a. Sieb

 

Duplexkarton

Besteht aus drei Stofflagen, wobei die Einlage und die rückseitige Decklage zumeist aus Altpapierstoff gefertigt sind. Faltschachtelkarton

 

Durchforstung

des Waldes ist notwendig, um ein gesundes Wachstum der Bäume zu gewährleisten. Aus dem Gesichtspunkt der Waldpflege heraus müßte heute noch mehr durchforstet werden, als dies bisher geschieht. Problem bei der Durchforstung ist, daß einzelne Bäume gefällt werden, die Nachbarbäume aber stehenbleiben sollen. Daher können keine hochmechanisierten Verfahren angewendet werden. Als Nutzholz nicht einzusetzen findet das Durchforstungs- oder Schwachholz hauptsächlich Verwendung in der Zellstoff- und Papierindustrie sowie in der Spanplattenindustrie.

 

Durchreißfestigkeit

Maß für die mittlere Kraft, die nach dem Einschnitt zum Durchreißen der Papierprobe erforderlich ist (DIN 53128)

 

Durchsicht

Prüfung und Beurteilung eines Papiers bei durchfallendem Licht. Dabei wird unterschieden nach gleichmäßiger, ruhiger und klarer Durchsicht bei guten Papieren und ungleichmäßiger, wolkiger und sehr unruhiger Durchsicht bei weniger guten Papieren. s.a.Formation

 

Dünnpostpapier

Leichtgewichtiges, jedoch festes, matt-weißes oder farbiges Papier, u.a. für die Herstellung von Durchschreibesätzen.

Zurück nach oben