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Calciumkarbonat

Bezeichnung für Kreide oder Kalkstein. Wichtiges Produkt der Papierindustrie für die Herstellung von Papier als Füllstoff oder für Streichfarbe als Pigment.

 

CB-Papier

Auf der Rückseite mit einem farbgebendem Strich (Kapseln) versehenes Papier (coated back) für die Herstellung von selbstdurchschreibenden Mehrfachformularen.

 

Cellulose

Zellulose

 

CFB-Papier

Beidseitig gestrichenes Papier (Farbnehmer auf der Oberseite, Farbgeber auf der Rückseite) für die Herstellung von selbstdurchschreibenden Mehrfach-Formularsätzen (coated front and back).

 

CF-Papier

Auf der Oberseite mit einem farbentwickelnden Strich versehenes Basispapier (coated front) für die Herstellung von selbstdurchschreibenden Mehrfachformularen.

 

Check-Liste - Reklamationsbearbeitung

Um diese schnell und professionell zu bearbeiten, benötigt der Papierlieferant und die Papierfabrik folgende Angaben: Alle Lieferdaten (z. B. Schneidersöhne Rechnung, Lieferschein, Frachtpapiere etc.) Produktspezifikationen (z. B. Format, Laufrichtung, Rollenbreite, g/m2, Lagernummer etc.) Papier vom Kunden geschnitten? Druckverfahren (Buchdruck, Flexodruck, Trockenoffset, Naßoffset, Siebdruck, Tiefdruck, Xerographische oder Inkjet-Verfahren) Druckmaschine (Hersteller, Typ, genaue Bezeichnung, Klasse, Anzahl der Druckwerke, Sondereinrichtungen) Verarbeitung im Endlosdruck (Rolle/Rolle - Rolle/Stapel - Stapel/Stapel - Rolle/Bogen - Mehrbahnen-/Eindruckmaschine) Feuchtwerksystem/Typ (konventionelles System = Plüschwalzen, Hydrocolorsystem = Dahlgren) Feuchtmittel, Wischwasserzusätze = Bezeichnung, Hersteller, Alkoholzusätze (genaue Mengenangaben in %). pH-Werte überprüfen ggf. Probe nehmen, Farb- oder Druckreihenfolge (Achtung: Andruck u. Fortdruck) Druckgeschwindigkeit (Rolle: Meter/min., Format: Bogen/Std.) Schön- oder Widerdruck, Objekt umschlagen, umstülpt oder eingedreht? Druckplatten (Bezeichnung, Hersteller, Druckverfahren) Gummituch (kompressibel, Spezialdrucktuch, Bezeichnung, Hersteller) Druckfarben (Bezeichnung, Hersteller, spez. Eigenschaften, Einschränkungen, Spezialfarben) Druckfarbenzusätze (Bezeichnung, Hersteller, genaue Mengenangaben in %) Trocknungsverfahren (UV, heat-set, IR o. konventionell) Raumklima (Temperatur und Gleichgewichtsfeuchte: Lager, Drucksaal, Buchbinderei) Papierfeuchte (Gleichgewichtsfeuchte vor und nach dem Druck bzw. bei der Lagerung in Originalverpackung) vom Drucker fixierte Densitometerwerte (Gerätebezeichnung) Kundenproduktionsprotokolle (mit Stillstandszeiten, Makulaturanfall). Fertigen Sie Fotos an, verfügbare Etiketten, aufgestempelte Daten sichern (s. auch Rollenkern) unbedruckte, bedruckte und "Folgebogen" sicherstellen bzw. numerieren. Vergleichsmuster aus Vorauflage, Gummituchablagerungen: "Tesa-Abzüge" machen, Nutzen-Einteilung, Gegenschnitt bei gestrichenen Papieren? Puder (Hersteller, Korngröße) Bogenware: Art der (buchbinderischen) Weiterverarbeitung (Angaben über z. B. Leime, Maschinen, etc.) Endlos-Weiterverarbeitung (Rollen-Collator, Spezialmaschinen z. B. bei Mailings) (Druck)-Lackierung, Cellophanierung, Kaschierung, etc. Bei SD-Papieren: Selbsttrennleim, Neutralisierungsfarbe (Hersteller, Bezeichnung) - Homogenität der Qualität? Bitte Muster sicherstellen! 
Reklamationsbearbeitung

 

Chemieschliff

entsteht durch Verschleifen (Holzschliff) von Faserholzknüppeln, die zuvor mit warmen Lösungen von Natriumverbindungen behandelt wurden, um die Fasern schon teilweise aufzuschließen.

 

Chlor- und säurefreie Papiere

Papiere ohne metallschädliche Bestandteile zum Verpacken von empfindlichen Gegenständen aus Metall.

 

Chlorbleiche

Zellstoffbleiche mit Hilfe von Elementarchlor oder Chlorverbindungen. Die Chlorbleiche ist, chemisch gesehen, das optimale Verfahren, um Lignin, das unter Sauerstoffeinwirkung das Papier brüchig macht und stark vergilben läßt, von der Zellstoff-Faser zu trennen. Der Nachteil des Verfahrens ist aber, dass die Abwässer aus der Chlorbleiche leider nur unzureichend gereinigt werden können und daher die Gewässer belasten. Weltweit werden aber aus diesem Grunde bereits chlorfreie alternative Bleichverfahren praktiziert, die keine Umweltbelastung darstellen. Chlorfreie Papiere

 

Chlorfreie Papiere

In der allgemeinen Umgangssprache die Bezeichnung für Papier, das aus Zellstoff hergestellt wurde, der ohne Elementarchlor oder Chlorverbindungen gebleicht wurde. Am gebräuchlichsten sind heute Sauerstoff und Wasserstoffperoxid. Solche Papiere werden mit der Abkürzung "TCF = totally chlorine free" gekennzeichnet. Chlorbleiche

 

Chromoersatzkarton

ist ein mehrschichtiger Faltschachtelkarton, der ein- oder beidseitig holzfrei gedeckt und einseitig glatt ist. Zwischen zwei Decklagen, von denen mindestens eine aus gebleichtem (weißem) Zellstoff besteht, befinden sich Zwischenlagen und Einlagen aus Holzstoff (Holzschliff).

 

Chromokarton

DIN 6730 sagt: "einseitig gestrichener, lackier- und bronzierbarer Karton mit einem Strichgewicht von mindestens 15 g/m2; als Streichrohkarton werden durchgearbeitete Kartons oder Chromoersatzkartons verwendet".Die Anforderungen an Chromokartone konzentrieren sich insbesondere auf - Bedruckbarkeit der gestrichenen Oberfläche - Biegesteifigkeit - Spaltfestigkeit - Stanz-, Rill- und Ritzbarkeite

 

Chromopapier

ist holzhaltiges oder holzfreies Papier, das einseitig gestrichen ist. Der stets wasserfeste Strich entspricht grundsätzlich dem von Kunstdruckpapier; die Streichmasse ist aber wegen anderer Anforderungen an das Produkt (gute Offsetdruckeignung sowie Präge-, Lackier- und Bronzierfähigkeit) anders zusammengesetzt. Chromopapier wird überwiegend für Etiketten, Einwickler und Bezugpapiere eingesetzt.

 

CSB

(chemischer Sauerstoffbedarf) Beim chemischen Abbau von Verunreinigungen im Wasser wird Sauerstoff verbraucht. Der Sauerstoffverbrauch (Bedarf) ist dabei ein Maß für den Grad einer Verunreinigung. Als Oxidationsmittel bei der analytischen Bestimmung wird Kaliumdichromat vorgeschrieben.

 

CTMP

Chemi-thermomechanical pulp. Chemisch- thermomechanischer Holzstoff. Es ist ein durch mechanische Zerfaserung nach chemischer Vorbehandlung gewonnener Faserstoff. Ausbeute 85 bis 90%. TMP

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